Chimichuri – Genuss aus dem Holzbackofen – Bayur-Vedisch gut

Rezepte aus dem Garten – aus der ganzen Welt:

meine Reisen in Südamerika haben auch einen Platz in der heimischen Küche gefunden.
Richtig zur Sommerzeit – und Grillzeit gibt es hier ein Pesto/Salsa aus  Argentinien:

C h i m i c h u r i

  • 1   mittelgroße rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Paprikaschote
  • 1 Bund  Blatt-Petersilie
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL betrockneter Rosmarin
  • 2 TL grobes Meersalz
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1/2 TL Chiliflocken – je nach gewünschter Schärfe
  • 1/2 TL Honig
  • 80 ml Rotweinessig
  • 80 ml Wasser
  • 160 ml Olivenöl

Die Petersilienblätter mit dem Knoblauch, der Zwiebel und den Paprikaschoten fein hacken.
Die getrockneten Gewürze nochmal im Mörser bei Bedarf zerstoßen.
Die Lorbeerblätter fein zerbröseln und mit dem Meersalz in den Mörser geben und zerstoßen.
Alles vermischen, mit dem Essig und Wasser auffüllen und ca. eine halbe Stunde ziehen lassen.
Zum Schluss erst das Olivenöl dazugeben.

Ich persönlich gebe noch etwas mehr Honig dazu – das macht das Pesto milder.
Optimalerweise hat das Pesto/Öl eine Woche Zeit zum durchziehen – wichtig ist aber, dass es kalt und dunkel gelagert wird (Kühlschrank) und die Kräuter müssen mit Öl bedeckt sein.

Dieses Pesto/Öl nehme ich zum Marinieren von Fleisch  – oder als Soße zu Gegrilltem.
Das Argentinische Rezept ist etwas an unsere heimische Küche und Gewürze angeglichen:
international – bayrisch – regional – gut.

Viele Grüße – Viel Spaß  – und  einen genussreichen Tag!

Claudia Kraus 

Aus der Bayerischen Genußküche: Zimtnudeln

Ein Altbayerisches Rezept aus der Region Bayerischer Wald – hier gibt es auch wieder viele Varianten – und ich habe mein Rezept von der Resi.

Z I M T N U D E L N  nach einem Rezept von der Weiderer Resi

  • 1 kg  Mehr
  • 1 Würfel Hefe   – oder 2 Trockenhefen
  • 750 ml Milch
  • 100ml Sahne
  • 60 g Zucker
  • 1 – 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Salz
  • 1 Ei
  • 80 g Rosinen
  • zum Ausbacken ca 1.5 kg Butterschmalz
  • 1-2 cl klarer Schnaps

Das Mehl in eine große Schüssel geben, eine kleine Mulde machen,  dort etwas lauwarme Milch zugeben, Hefe reinbröckeln, Zucker dazugeben, miteinander zu einem Vorteig verrühren und gehen lassen.

Wer lieber mit Trockenhefe arbeitet, kann diese einfach mit dem Mehl, Zucker und Vanillezucker verrühren.

Sahne, lauwarme Milch und Eier verrühren und dann mit dem Mehl – oder Vorteig verrühren. Solange in der Küchenmaschine kneten, bis sich kleine Blasen schlagen. Ich lasse es wirklich bis zu 20 Minuten auf Stufe 4 Schlagen.  Zum Schluss erst die Rosinen dazugeben  und dann  abgedeckt ruhen lassen. Der Teig soll bis zur doppelten Menge aufgehen  (das bisserl Schapserl dazu beflügelt den Teig 😉 )

Die Teigschüssel eventuell in warmes Wasser stellen, der Teig geht dann schneller auf.

Einen gehäuften Esslöffel Teig abstechen, auf einem gut bemehlten Brett eine Nudel formen und nach beliebiger Größe  1-2 mal durchschneiden. Auf einem Brett wieder gehen lassen, bis sie sich die Nudeln leicht vergrößert haben.

Rechtzeitig das Fett in einem Topf erhitzen, die Nudeln darin hellbraun ausbacken – immer wieder drehen. – Das Fett sollte nicht zu heiß sein damit die Nudeln nicht nur außen schnell braun werden, sondern auch durch sind – ca Stufe 4.

Auf einem Küchenpapier abtropfen lassen – dann im Zimt-Zucker-Gemisch wenden.

Meine persönlichen Tipps:

  • Ich arbeite auch gerne mit BIO-Trockenhefe – und BIO Mehl 550
  • Zum Gehen habe ich eine extra Schüssel mit Deckel – oder eben eine Schüssel an einen warmen Platz stellen zum Gehen lassen.
  • Ich decke den Hefeteig immer mit einem Tuch ab
  • Das Ei sollte auch BIO sein
  • Butterschmalz – früher wurde nur mit Butterschmalz gebacken und gebraten – in der Ayurvedischen Lehre ist hier das Ghee – und ist auch von der Herstellung geklärte Butter – wie Butterschmalz.

Ich wünsche Allen viel Spaß beim Backen – und vergesst nicht – es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen -also erst mal mit der halben Menge aus dem Rezept eine Übungsrunde machen – und dann werdet Ihr auch die ganz persönlichen Helden in der Familie sein mit den Zimtnudeln von der Resi!

Viele Grüße,

Claudia